Beste Quoten bei Sportwetten in der Schweiz – der Vergleich, der die Marge mitrechnet
Beste Quoten sind ein Versprechen, das keine Buchhaltung prüft. Wer zwei Zahlen nebeneinanderlegt und die Marge dazwischen nicht sieht, vergleicht nichts. Was folgt, ist ein Vergleich, der bei den Bewilligungen anfängt und bei dem endet, was eine Wette tatsächlich abwirft.

Stand: 29. Oktober 2026. Die Angaben zur Bewilligungslage wurden gegen die Informationen der interkantonalen Geldspielaufsicht und gegen die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen geprüft.
Bewilligung oder nicht: warum die Rechtslage vor jeder Quote steht
In der Schweiz darf Sportwetten nur veranstalten, wer dafür eine Bewilligung hat. Das Geldspielgesetz führt die Online-Sportwette als Grossspiel, die Aufsicht liegt bei der Gespa in Bern. Eine Bewilligung braucht zwei Teile: eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel. Und sie gilt nur in der Schweiz.

Was das konkret heisst, merkt man erst, wenn es darauf ankommt. Ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung untersteht dieser Aufsicht nicht, taucht im Sperrregister nicht auf und ist im Streitfall nicht greifbar. Die Quote auf seiner Seite kann deshalb höher aussehen, ohne dass daraus irgendein Anspruch folgt.
Zwei Veranstalter, zwei Gebiete
Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Mehr gibt es nicht, und es gibt auch keine Liste weiterer bewilligter Anbieter, weil es keine weiteren gibt.

Das Geschäftsgebiet von Swisslos umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, dazu das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann ein Konto eröffnen. Wer in Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt oder Wallis wohnt, geht zur Loterie Romande. Das ist die Konsequenz aus der kantonalen Aufteilung: Der Vergleich mit ausländischen Seiten ist für die meisten Schweizer Wettenden kein Vergleich zweier Optionen, sondern der Vergleich einer Option mit einer Seite, die man nicht einklagen kann.
Was erlaubt ist und was nicht
Die bewilligte Angebotspalette ist eine geschlossene Liste. Die Gespa führt die erlaubten Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten in einer Liste, die zuletzt im September 2026 in der Version 10.09.2026 geführt wurde. Qualifikationsrunden stehen nur darauf, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn die Liste sie nennt, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe fehlen ganz.
Ecken- und Kartenmärkte sucht man auf der Liste vergeblich, eine Esport-Sektion ebenso wenig. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Livewetten sind erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, soweit der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hat.
Bei den Steuern hält sich das Erstaunen in Grenzen. Gewinne aus einem in der Schweiz bewilligten Grossspiel sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; der Bundesbetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, nachdem er 2025 noch CHF 1’070’400 betragen hatte. Darüber behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die mit der Steuererklärung zurückgeholt wird. Die kantonale Schwelle weicht ab, also je nach Kanton. Für einen normalen Wetteinsatz ist die ganze Frage gegenstandslos: keine Einkommenssteuer, keine Verrechnungssteuer.
Der ausländische Markt und die Sperrliste
Ein ausländisches Angebot ist nicht «grau», es ist ohne Schweizer Bewilligung. Eine Bewilligung aus Curaçao, Malta, Deutschland oder sonst woher entfaltet hier keine Wirkung. Veranstalten ohne Bewilligung ist strafbar, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe. Der wettende Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden.
Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste mit ausländischen Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren. Die erste Liste erschien am 3. September 2019, Ende 2025 standen 671 Domains darauf. Blockierte Adressen werden innerhalb von Stunden ersetzt, was die Aufsicht selbst als Domain-Hopping bezeichnet und mit den Namen Interwetten, Bet-at-Home und bet365 verbindet. Eine Sperrliste, die schneller veraltet als eine Fussballsaison dauert, schützt zuverlässig nur vor einem: dass man glaubt, der Zugang sei das Kriterium.
Eine Schweizer Besonderheit gehört zu diesem Abschnitt, weil sie in beiden Richtungen falsch erzählt wird. Es gibt kein Instrument, mit dem Banken oder Kartennetzwerke Zahlungen an unerlaubte Wettseiten blockieren. Wer eine solche Behauptung liest, hat gerade den Unterschied zwischen einer Domain-Sperre und einer Zahlungssperre verkauft bekommen.
Wo die höheren Quoten herkommen
Kein ausländischer Anbieter schneidet quotenseitig schlechter ab, weil er böse wäre, und kein bewilligter besser, weil er brav wäre. Der Unterschied liegt in dem, was um die Quote herum geregelt ist: Aufsicht, Sperrregister, Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen, Steuerbehandlung, Rechtsschutz. Eine höhere Quote ist der Preis, den ein Anbieter für einen anderen Kostenblock zahlen kann.
Wer also eine ausländische Zahl sieht und sie für den besseren Deal hält, sollte den zweiten Teil der Rechnung mitlesen: Es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz. Keine Aufsicht. Keinen Eintrag im Sperrregister, was bedeutet, dass eine Spielsperre dort nicht greift, obwohl sie hier für Casinos und Online-Casinos einschliesslich Liechtenstein gilt. Der Gewinn, der aus einem Streit nicht herauskommt, ist die teuerste Quote des Marktes.
Verlustlimiten und Spielsperre: was hohe Quoten nicht ändern
Lange Quoten fühlen sich wie eine grössere Chance an. Sie sind das Gegenteil. Eine Quote von 5.00 bedeutet, dass der Anbieter dem Ereignis eine geringe Wahrscheinlichkeit zuschreibt, und jede Marge wird auf einen kleineren erwarteten Gewinn aufgeschlagen. Das ist eine unbequeme Beobachtung, und sie ist der Grund, warum dieser Abschnitt vor dem Quotenvergleich steht und nicht danach.
Niemand muss das dem Anbieter glauben. Was das Verlustrisiko wirklich begrenzt, sind Limiten, die man sich selbst setzt, bevor man die erste Wette abschickt.
Die Limiten, die vor dem ersten Tipp stehen
Bei Sporttip müssen Spielende vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen.
Der Mechanismus ist die eigentliche Nachricht, nicht die Zahl. Eine Erhöhung blockiert sich selbst für drei Tage. Wer im Ärger über eine verlorene Wette die Limite hochsetzen will, muss drei Tage in dem Zustand aushalten, in dem er sie hochsetzen wollte. Das ist ein Aktenschrank, kein Vorwurf: Der Gesetzgeber verlangt eine Erhöhungssperre, das VGS setzt 24 Stunden, Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an.
Die Spielsperre und das Register
Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Freiwillig gesetzte Sperren lassen sich frühestens nach drei Monaten wieder lösen, unter Beteiligung einer Fachstelle.
Ein Punkt, der regelmässig falsch herum erzählt wird, gehört hierher. Die Sperre ist kein Verbot für den Anbieter, sondern eine Selbstbindung. Sie funktioniert nur dort, wo jemand ins Register schaut. Ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung tut das nicht.
Wo die Kontrolle real nicht funktioniert
Die Kontrollen an den Verkaufsstellen sind nicht streng. Testkäufe der Gespa aus dem Jahr 2025 ergaben, dass an Verkaufsstellen in 47.5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft wurde. Wer minderjährige Spielende für ein gelöstes Problem hält, liegt bei fast jedem zweiten Verkaufsversuch daneben.
Für das Online-Konto bei Swisslos dagegen braucht es mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, keine bestehende Spielsperre und eine Registrierung pro Person. Die Daten werden aus einem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Bei den Wetten selbst gilt: ab 18 Jahren, und wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.
Quoten, Märkte und Kombinationen: die Rechnung hinter der Zahl
Eine Quote ist ein Preis. Sie sagt, was ein Einsatz einbringt, nicht was passieren wird. Wer das verwechselt, kauft sich ein Gefühl und bezahlt es mit dem Einsatz.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote. Bei Kombinationen kommt die Gesamtquote hinzu, das Produkt der Einzelquoten. Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei CHF 10 Einsatz und Quote 2.10 stehen CHF 21.00 auf der Quittung, nicht CHF 21’001. Aufrunden und dann abrunden klingt nach Buchhalterschikane, ist aber nur die Reihenfolge, in der die Anzeige entsteht.
Die Marge, die in jeder Quote steckt
Die Auszahlungsquote eines Marktes ist der Kehrwert der Summe der Kehrwerte aller Quoten dieses Marktes. Bei einem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit zwei Quoten von je 1.90 ergibt das eine Auszahlungsquote von rund 95,2 % und eine Marge von rund 4,8 % des Einsatzes. Das ist ein Rechenbeispiel, kein quotierter Preis. Die beiden Zahlen hängen zusammen: Was der Anbieter nicht ausschüttet, behält er, und in einem Markt mit drei Ausgängen fällt die Marge unter sonst gleichen Umständen anders aus als in einem mit zwei.
Zwei Quoten von 1.90 sehen nach einer fairen Sache aus. Nach zehn Wetten zu je CHF 10 mit dieser Marge liegen im Erwartungswert gut 95 Franken an Rückzahlung heraus, nicht 100. Der Verlust ist der Normalzustand, in dem dieser Markt sich rechnet, und er ist unsichtbar, weil er nie auf einer Quittung erscheint.
Einzelwette, Kombi, System: was die Multiplikation kostet
Die Kombiwette vervielfacht den möglichen Gewinn und multipliziert zugleich die eingebaute Marge. Bei jeder Verdopplung der Zahl der Voraussagen sinkt der erwartete Rückzahlungsanteil schneller als die Quote steigt. Der Anbieter braucht dafür nichts zu tun; die Rechnung erledigt es.
Bei Jouez Sport umfasst eine Kombiwette 2 bis 10 Voraussagen. Die Gesamtquote einer Kombi und die Quote einer Einzelwette müssen mindestens 1.10 betragen und dürfen 100’000 nicht übersteigen. Bei Sporttip gilt der Kombiboost nur online, in der Kombination aus Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Zuschlag auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind begrenzt.
Ein Boost, der verlangt, dass jede einzelne Voraussage über einer Mindestquote liegt, ist kein Geschenk an den Spieler, sondern ein Instrument gegen kleine Quoten auf der einen und gegen grosse Kombinationen auf der anderen Seite. Zehn Voraussagen zu je 1.50 sind ein anderes Produkt als zehn Favoritensiege zu 1.20, und nur eines davon kostet einen Prozentpunkt. Auffällig ist, dass ein Anbieter, der mit einem Boost bis 100 % wirbt, im gleichen Bedingungswerk festhält, dass er jede Quote nach eigenem Ermessen stellen kann.
Wann eine Wette gar nicht zählt
Es gibt Situationen, in denen eine abgegebene Wette nicht wie beabsichtigt gewertet wird, und sie sind der Grund, warum Regeln in diesem Abschnitt und nicht in einer Fussnote stehen.
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt, wird die Wette ungültig: Eine Einzelwette wird zurückbezahlt, in einer Kombiwette erhält die Voraussage Quote 1.00. Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.
Die reguläre Spielzeit umfasst die reguläre Spieldauer, im Fussball etwa 90 Minuten plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer eine Kombi auf den Sieger eines Cupfinales baut, ohne zu prüfen, ob die Wette auf 90 Minuten lautet, baut sie in vielen Fällen auf ein Remis.
Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung lassen sich bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombinieren. Nimmt Swisslos eine solche Kombination irrtümlich ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Und wer sich wundert, wo der Gewinn bleibt: Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache gegen eine verweigerte Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.
Cash-Out: der Preis für den Ausstieg
Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann jederzeit geändert werden.
Das ist der Preis eines Ausstiegs, und er ist nicht klein: Man verkauft die Aufwärtsseite der Wette zu einem Preis, den die andere Seite festlegt. Bei einem Quotenboost verfällt der Boost sogar ganz, wenn man sich auszahlt. Wer aussteigt, weil die Nerven flattern, zahlt für die Beruhigung. Wer aussteigt, weil er eine neue Information hat, handelt. Die beiden Fälle sehen am Bildschirm gleich aus und sind wirtschaftlich verschieden.
Der Vergleich: Swisslos, Loterie Romande und was daneben liegt
Die Tabelle ordnet ein, was die Rechtslage vorzeichnet: zwei Veranstalter mit Bewilligung, acht ausländische Marken ohne. Die Spalte zum Schweizer Rechtsschutz ist die einzige, die für jemanden mit einem Streitfall zählt, und sie fällt in beiden Gruppen unterschiedlich aus. Eine Zeile fehlt absichtlich nirgends: Auch bei einem bewilligten Anbieter bleibt die Bewilligung die Voraussetzung, nicht die Eigenschaft, die ihn bei jedem Ereignis vorne platziert.
panorami | Marke | Bewilligung in der Schweiz | Veranstalter oder gemeldete Bewilligung
| Marke | Bewilligung in der Schweiz | Veranstalter oder gemeldete Bewilligung |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel nach BGS, SR 935.51 | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel nach BGS, SR 935.51 | Société de la Loterie de la Suisse Romande |
| BC.Game | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| BetFury | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Cloudbet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Playzilla | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Roobet | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Betovo | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| AmunRa | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
| Bettilt | keine Schweizer Bewilligung | keine Bewilligung mit Geltung in der Schweiz |
Was die Tabelle nicht leisten kann, ist der Punkt, an dem die meisten Quotenvergleiche auseinanderfallen. Zwischen Swisslos und der Loterie Romande gibt es hierzulande keinen gemeinsamen Nenner für dieselbe Begegnung. Die beiden Gebiete überschneiden sich nicht, wer in Zürich wohnt, hat kein Konto bei Jouez Sport, und wer in Lausanne wohnt, keines bei Sporttip. Ein Quotenunterschied zwischen den beiden lässt sich deshalb nicht als Einkaufsvorteil lesen, sondern nur als das, was er ist: die Bewilligungskonstruktion, die den Schweizer Markt in zwei Hälften teilt.
Bei den acht Marken ohne Bewilligung sieht die Sache anders aus. Sie stehen dort, weil Schweizer Wettende ihnen begegnen, nicht weil sie eine Option sind. Wer bei einem von ihnen ein Konto hält, hat keinen Schweizer Rechtsschutz, keinen Eintrag im Sperrregister und kein Aufsichtsgremium, an das er sich wenden kann. Keine der acht Marken nennt hier eine aufsichtsrechtliche Bewilligung, und keine ist an das Schweizer Sperrsystem angebunden.
Wer jetzt sagt, die Unterschiede zwischen den acht seien für ihn relevanter als die zwischen Bewilligung und Nichtbewilligung, verwechselt Produktvergleich mit Rechtsschutz. Beides hat seinen Ort, aber nur eines davon entscheidet, ob ein Gewinn auch ankommt.
Wie Quoten entstehen und was sie über den Anbieter sagen
Dieser Abschnitt gehört an das Ende und nicht an den Anfang, weil er erst dann etwas erklärt, wenn die Begriffe stehen. Eine Quote ist das Ergebnis einer Buchmacherkalkulation: Wahrscheinlichkeit plus Marge plus Anpassung an das Geld, das hereinkommt. Der erste Teil ist Schätzung, der zweite ist Geschäft, der dritte ist Publikumsreaktion.
Was eine Quote über den Anbieter sagt, ist nicht, wie gut er ist, sondern wie er sein Geschäft betreibt. Wer auf ein Massenereignis eine dünne Marge legt, arbeitet mit Volumen. Wer auf einem Nischenmarkt eine breite Marge stehen lässt, arbeitet mit Aufschlag. Beides ist legitim, keines ist ein Geschenk.
Quotenboosts bei Sporttip gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Die einmalige Nutzbarkeit ist die eigentliche Ansage: ein Marketinginstrument, das den Marktumfang nicht verändert.
Die Limiten, die das Angebot rahmen
Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000, für eine Systemwette bei CHF 10’000. Wetten über der Limite werden nicht angenommen, und Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern. Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2; der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.
Diese Zahlen sind der unauffälligste Teil eines Angebots und der folgenreichste. Die Oberlimite bei Jouez Sport liegt bei CHF 500, bei Sporttip bei CHF 1’000 für dieselbe Wettart, bei einer Systemwette dagegen bei CHF 10’000. Wer glaubt, die Höchstgrenze sei eine Formalität für Grossspieler, irrt: Bei einem Anbieter mit einer Quote von 5.00 stehen CHF 500 Einsatz für einen Bruttogewinn von CHF 2’500, und wer mehr will, muss in eine Systemwette ausweichen, die den Ausgang nicht in seinem Sinn steuert.
Über die Auszahlung sagt das noch nichts. Bei Sporttip werden Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch dem Wallet gutgeschrieben; darüber wird bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen. Auszahlungen erfolgen zweimal innerhalb von 365 Tagen gratis; ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.
Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Diese Marke erreicht niemand aus Versehen. Sie markiert die Grenze, ab der ein Gewinn nicht mehr ausbezahlt wird, und sie ist die einzige Zahl auf der Seite, bei der eine hohe Quote einen Deckel findet, statt einen Vorteil zu erzeugen.
Wo man vor der Wette nachsehen muss
Wer eine Quote vergleichen will, muss den Markt mitliefern. Eine Quote von 1.90 auf einen Ausgang ohne Angabe, wie viele Ausgänge der Markt hat, ist keine vergleichbare Zahl. Die Anzahl der Ausgänge, die Abrechnungsgrundlage und die Frage, ob die Wette vor oder nach dem Anpfiff gilt, entscheiden darüber, ob zwei Zahlen überhaupt dasselbe messen.
Das ist keine Theorie. Ein Markt auf den Sieger eines Cupfinales mit drei Ausgängen rechnet sich anders als ein Zwei-Weg-Markt auf «qualifiziert sich oder nicht», und die Marge folgt der Ausgangszahl. Wer zwei Quoten aus zwei Märkten nebeneinanderlegt und die Differenz als Anbietervorteil liest, hat den Vergleich zu früh begonnen.
Der zweite Punkt, an dem man nachsehen muss, sind die eigenen Bedingungen des Anbieters. Der Cash-Out-Betrag, die einmalige Nutzung eines Boosts, die Mindestquote einer Kombination und die Frist, in der ein Gewinn geltend zu machen ist, stehen dort und nirgends sonst. Eine Quote von 1.90 auf dem Bildschirm ist der Anfang dieser Lektüre, nicht ihr Ersatz.
Wer die Differenz beider Anbieter bei einer einzelnen Begegnung wirklich wissen will, findet sie nur, wo die Gebiete sich nicht überschneiden und kein Konto möglich ist: in den beiden eigenen Wettprogrammen. Alles andere ist Vergleichbarkeitstheater.
Die geprüften Anbieter im Einzelnen
Die Reihenfolge folgt der Bewilligungslage. Zuerst die beiden Veranstalter mit Schweizer Bewilligung, danach die ausländischen Marken, die ohne Schweizer Bewilligung auftreten. Jede Bewertung beruht auf dem, was der einzelne Anbieter selbst zu seinen Bedingungen festhält, und auf der Aufsichtslage.
Swisslos Sporttip: die einzige Bewilligung für die Deutschschweiz
Swisslos ist die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel. Sie veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019, die seit dem 1. Januar 2021 in Kraft steht. Die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Das Geschäftsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.
Wer hier wohnt, hat damit eine Option, die im Sperrregister steht, deren Streitfälle einer Aufsicht unterliegen und deren Auszahlung auf ein Konto im eigenen Namen läuft. Für eine Marke, die als Quotenanbieter mit ausländischen Seiten verglichen wird, ist das ein gewaltiger Vorsprung in allem, was nicht die Quote ist.
Produktseitig ist die Angebotspalette durch die Gespa-Liste begrenzt. Das ist keine Schwäche von Swisslos, sondern der Rahmen, in dem jede Schweizer Bewilligung steht. Wer auf einer Sporttip-Seite vergeblich nach einem Eckballmarkt sucht, hat nicht das Falsche gekauft, sondern den Umfang des Erlaubten gefunden.
Die Limiten sind bei Sporttip so gesetzt, dass die Selbstkontrolle überall mitläuft: Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage vor der ersten Teilnahme, eine Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage, eine Vorsperre von 1 bis 180 Tagen, eine unbefristete Sperre im schweizweiten Register. Wer unter 21 Jahren ein Konto eröffnet, startet mit einer Oberlimite von CHF 1’000 statt CHF 9’999.
Was von diesem Anbieter bleibt, ist der Umfang des Schutzes, nicht die Quote. Der Schutz ist die Grösse, die den Vergleich entscheidet, sobald eine Wette schiefgeht.
Loterie Romande Jouez Sport: die Westschweizer Hälfte
Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne, 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Die Bewilligungslage ist dieselbe wie bei Swisslos: Veranstalter- und Spielbewilligung für ein Grossspiel nach BGS, SR 935.51, unter Aufsicht der Gespa.
Die Zahlen, die den Unterschied ausmachen, sind die des Wettscheins. Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2. Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500. Ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, und die Gesamtquote muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.
Die Oberlimite von CHF 500 ist die strengste Einzelgrenze in diesem Vergleich, und sie verändert den Charakter des Angebots. Ein Anbieter, der Einzelwetten bei CHF 500 kappt, ist kein Haus für jemanden, der einen grossen Einsatz auf eine lange Quote legen will; er ist ein Haus für viele kleine Wetten und für Wettscheine mit mehreren Voraussagen, wo sich der Einsatz über CHF 7’500 aufteilen lässt. Der Höchstgewinn von CHF 300’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 1’000’000 für alle Gewinne eines Multiples zusammen liegt weit über dem, was ein normaler Wettschein erreicht.
Der Zuschnitt des Produkts ist damit konsequent. Kleine Einsätze, breite Kombinationen, harte Grenze im Einzelbereich.
BC.Game: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
BC.Game tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Eine aufsichtsrechtliche Bewilligung, die in der Schweiz Geltung hätte, ist für die Marke nicht feststellbar. Der Anbieter ist nicht an das Schweizer Sperrsystem angebunden, und Schweizer Wettende haben keinen Schweizer Rechtsschutz.
Damit ist das Wesentliche gesagt. Eine Quote auf einer Seite ohne Bewilligung ist ein Preis ohne Rückweg: kein Aufsichtsgremium, kein Register, kein Ansprechpartner nach Schweizer Recht. Wer die Marke trotzdem prüft, sollte die Vollständigkeit der Bedingungen ansehen und nicht die höchste Zahl im Wettprogramm. Die Differenz, die ein solcher Anbieter anzeigt, ist kein Vorteil, sondern eine Risikoprämie auf den Ausfallweg.
BetFury: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
BetFury tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Eine aufsichtsrechtliche Bewilligung, die in der Schweiz Geltung hätte, ist für die Marke nicht feststellbar. Der Anbieter ist nicht an das Schweizer Sperrsystem angebunden, und Schweizer Wettende haben keinen Schweizer Rechtsschutz.
Ein Konto bei einer solchen Marke ersetzt nichts von dem, was eine Schweizer Bewilligung mitbringt, und es fügt den ganzen Ausfallweg hinzu. Ob ein Gewinn ankommt, hängt dann von den Bedingungen einer Firma ab, die in der Schweiz nicht rechenschaftspflichtig ist. Das ist keine Warnung, das ist die Beschreibung der Konstruktion.
Cloudbet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
Cloudbet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Eine aufsichtsrechtliche Bewilligung, die in der Schweiz Geltung hätte, ist für die Marke nicht feststellbar. Der Anbieter ist nicht an das Schweizer Sperrsystem angebunden, und Schweizer Wettende haben keinen Schweizer Rechtsschutz.
Was von einer solchen Marke bleibt, ist eine Quote ohne Verfahren. Wer dort spielt, prüft seine Auszahlung selbst, weil niemand es für ihn tut. Die Regeln, die auf dem Spielerkonto gelten, sind die der Firma, nicht die eines schweizerischen Bewilligungsrahmens.
Playzilla: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
Playzilla tritt ohne Schweizer Bewilligung auf.
Der Weg zu einer Sperre läuft bei einer solchen Marke über das Konto und nicht über das Register. Wer die Selbstkontrolle ernst nimmt, muss sie hier selbst tragen. Das ist der Unterschied zwischen einer Bewilligung und einer schönen Oberfläche: Der eine wirkt, auch wenn man nicht hinsieht.
Roobet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
Roobet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf.
Ein Streitfall endet bei einer solchen Marke dort, wo er entstanden ist. Es gibt keine Beschwerdeinstanz nach Schweizer Recht, und die Steuerbehandlung ausländischer Gewinne nach kantonalem Recht hängt an derselben Konstruktion.
Betovo: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
Für Betovo liegt keine Schweizer Bewilligung vor. Die Marke untersteht keiner in der Schweiz gültigen Aufsicht und ist nicht an das Sperrsystem angebunden. Schweizer Kunden finden hier keinen entsprechenden Rechtsschutz vor.
Was eine ausländische Marke anbietet, ist ein Wettprogramm ohne Schweizer Grenze der erlaubten Märkte. Das kann reizvoll aussehen und bleibt ohne die Kontrolle, die den Schweizer Rahmen ausmacht. Wer dort wettet, hat die Erlaubnis der Firma, nicht die der Schweiz.
AmunRa: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
AmunRa agiert ohne Schweizer Bewilligung. Da keine in der Schweiz anerkannte aufsichtsrechtliche Prüfung stattgefunden hat und keine Anbindung an das Sperrsystem besteht, haben Schweizer Wettende bei diesem Anbieter keinen Rechtsschutz.
Bei einer solchen Marke zählt jede Zeile der eigenen Bedingungen doppelt, weil niemand sonst sie auslegt. Der Auszahlungsweg und die Frage, wann ein Gewinn verfällt, sind dort geregelt und nicht in einem Gesetz, das hier gilt.
Bettilt: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Rechtsschutz
Auch bei Bettilt besteht keine Schweizer Bewilligung. Die Marke entzieht sich der in der Schweiz geltenden Aufsicht und ist nicht an das Sperrsystem angeschlossen. Schweizer Nutzer haben hier somit keinen Rechtsschutz nach nationalem Standard.
Wettende, die hier ein Konto halten, haben die Wahl getroffen, den Rechtsschutz gegen eine Zahl zu tauschen, deren Höhe sich ändert, sobald der Anbieter sie ändert. Von den acht Marken ohne Bewilligung gilt das für jede.
Was der Vergleich unter dem Strich hergibt
Wer die Quoten gegen den Preis aufrechnet, den die Bewilligung kostet, kommt zu einem Ergebnis, das sich nicht in einer Tabelle zeigen lässt: Der Vergleichbarkeitsgewinn ist bei den acht Marken ohne Bewilligung gross und der Rechtsschutzverlust absolut. Bei den beiden Veranstaltern mit Bewilligung ist die Quote das kleinere Kriterium, und alles andere ist geregelt.
Häufige Fragen zu Sportwetten und Quoten
Welcher Wettanbieter hat in der Schweiz die besten Quoten?
Bei gleichen Ereignissen gibt es keine dritte Seite, gegen die man beide vergleichen könnte. Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport sind die einzigen Veranstalter mit Bewilligung, und ihre Gebiete überschneiden sich nicht. Wer in der Deutschschweiz wohnt, hat ein einziges Konto zur Auswahl, wer in der Westschweiz wohnt, ebenfalls.
Wie funktionieren Quoten bei Sportwetten und was bedeuten sie?
Eine Quote ist der Faktor, mit dem der Einsatz im Erfolgsfall vervielfacht wird, kein Mass für die Wahrscheinlichkeit eines Ausgangs. In ihr steckt die Marge des Anbieters. Deshalb sind nur Quoten desselben Marktes mit derselben Zahl von Ausgängen überhaupt vergleichbar, und eine einzelne hohe Zahl sagt über das Gesamtangebot nichts aus.
Wie wird der Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Gewinnbetrag ist Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote aus dem Produkt der Einzelquoten. Bei Sporttip wird das Ergebnis zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet, sodass aus CHF 10 zu Quote 2.10 ein Betrag von CHF 21.00 wird.
Wie entstehen die Quoten und was ist die Marge des Anbieters?
Die Auszahlungsquote eines Marktes ist der Kehrwert der Summe der Kehrwerte aller Quoten dieses Marktes, die Marge ist der Rest. In einem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit zwei Quoten von je 1.90 liegt die Auszahlungsquote bei rund 95,2 % und die Marge bei rund 4,8 % des Einsatzes. Das ist ein Rechenbeispiel, kein quotierter Preis, und die Marge hängt von der Zahl der Ausgänge ab.
Wie wirkt sich die Gesamtquote bei Kombiwetten auf den Gewinn aus?
Die Quoten der Voraussagen multiplizieren sich zu einer Gesamtquote, was den möglichen Gewinn schnell wachsen lässt. Zugleich multipliziert sich die eingebaute Marge mit jeder weiteren Voraussage, weshalb der erwartete Rückzahlungsanteil einer langen Kombi kleiner ist als der einer Einzelwette. Der Kombiboost bei Sporttip verlangt mindestens vier Voraussagen mit je mindestens 1.50.
Welche Höchstgewinne gelten bei Jouez Sport für Einzel- und Kombiwetten?
Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000, und für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Dem steht ein Höchsteinsatz von CHF 500 für Einzel- und Kombiwetten gegenüber, während ein Wettschein mit Multiples insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten darf.
Quoten – dreiwegwetten.com
Inhalt erstellt vom Team «dreiwegwetten.com»
