Online ATP wetten in der Schweiz – zwei Wege und zehn Namen

Updated Oktober 2026
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Stand: 29. Oktober 2026 – geprüft gegen die Bewilligungs- und Aufsichtsangaben der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) sowie gegen die veröffentlichten Spielregeln und Teilnahmebedingungen der beiden konzessionierten Veranstalter.

Ein Sandplatz im ersten Morgenlicht, die Linien sind frisch gezogen, das Netz bewegt sich leicht im Wind, Berge im Dunst.
Die ATP Tour 2025 umfasste 9 ATP-Masters-1000-Turniere, 16 ATP-500-Turniere und 30 ATP-250-Turniere.

Wer auf Herrentennis setzen will, stösst in der Schweiz auf eine Lage, die es so in kaum einem Nachbarland gibt: zwei Anbieter, ein amtlich geführter Katalog erlaubter Wettbewerbe, und daneben eine Handvoll ausländischer Namen, die auf jedem zweiten Bildschirm auftauchen, aber hier nichts dürfen. Der Kreis ist eng. Wer ihn kennt, verliert keine Zeit mit der falschen Frage.

Die grössere Entscheidung liegt deshalb nicht beim Turnier, sondern bei der Wahl des Wegs. Der eine führt über ein Spielerkonto bei Swisslos oder bei der Loterie Romande – mit Schweizer Bewilligung, Schweizer Limiten, Schweizer Rechtsschutz. Der andere führt zu einem Veranstalter ohne Bewilligung, mit breiterem Programm und ohne jeden Rückhalt in dieser Rechtsordnung. Beide Wege haben einen Preis, und der Preis ist in beiden Fällen bezifferbar.

Bevor die erste Wette läuft: Verlustlimiten, Spielsperre, Einstiegshürden

Die Reihenfolge überrascht manchen. In der Schweiz setzt man seine Limiten nicht, wenn das Konto schon läuft und es ernst wird, sondern vor der ersten Teilnahme. Bei Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Wer seine Limite senken will, tut das sofort; wer sie erhöhen will, wartet 72 Stunden – eine Frist, die den Impuls nach einem verlorenen Abend genau dann abfängt, wenn er am teuersten wäre.

Eine hohe Schiedsrichterleiter aus Metall steht unbesetzt neben einem Hartplatz, die Abendsonne wirft lange Schatten.
Die ATP Tour beginnt um den Jahreswechsel und endet Mitte November; seit 2012 dauert die Winterpause sieben statt fünf Wochen.

Verpflichtend ist das Setzen dieser Werte. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage hinterlegen. Das ist die zweite Schraube, und sie greift an anderer Stelle: nicht am Verlust, sondern am Nachschub. Wer abends ohnehin alles einzahlt, was auf dem Konto verfügbar ist, hat mit einer Einzahlungslimite mehr erreicht als mit jeder Verlustlimite, weil sie das Nachladen bremst und nicht erst dessen Ergebnis.

Die Limiten selbst sind eine Sache, die Frage, wer sie überhaupt bedienen darf, eine andere. Bei Swisslos braucht die Online-Registrierung mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet. Eine bestehende Spielsperre schliesst die Registrierung aus, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Der Ausweis wird hochgeladen, die Daten werden daraus ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Das ist kein Formalismus: es ist die Bedingung dafür, dass die Limiten einer Person zugeordnet werden können.

Zugangssperre und Sperrregister – was ein Klick für sechs Monate bedeutet

Der Zugang lässt sich bei Swisslos produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren. Innerhalb der Frist gibt es keine Aufhebung, und das ist der Punkt der Einrichtung: die Sperre schützt vor dem Entschluss von morgen, nicht vor dem von heute. Wer heute klickt, entscheidet für sein späteres Ich.

Eine unbefristete Spielsperre wird dagegen in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Die Reichweite dieses Registers ist die eigentliche Auskunft: eine einmal freiwillig eingetragene Sperre verschwindet nicht mit dem nächsten Anbieterwechsel. Genau hier zeigt sich, was eine Schweizer Bewilligung organisatorisch bedeutet. Bei einem ausländischen Veranstalter existiert keine Verbindung zu diesem Register – die im Abschnitt zur Rechtslage beschriebene Folge ist keine Formalie, sondern der Grund, weshalb die Wahl des Wegs vor allem eine Frage des Rückhalts ist.

Wer unter 18 ist, ist von der Teilnahme ausgeschlossen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten – der eigene Satz ist keine Wette, und die Regel kennt keine Ausnahme für die zweite Mannschaft.

Was eine Spielsperre für den Wettenden wirklich kostet

Über den Preis der Sperre wird selten gesprochen, und er ist der unangenehmste Teil der Sache. Wer eine unbefristete Sperre einträgt, verliert nicht nur ein Produkt. Er verliert den Zugang zu Lotterien, Sportwetten und Casinos, solange die Sperre steht. Für einen Gelegenheitswetter, der einmal im Monat einen Zehner auf ein Masters-Halbfinale setzt, ist das kein Drama. Für jemanden, der die Spielsperre als Werkzeug gegen sich selbst braucht, ist es genau die Wirkung, die er gesucht hat.

Der zweite Kostenpunkt liegt bei den Limiten. Eine Verlustlimite von CHF 1’000 pro 30 Tage deckt bei einer Einzelwette über CHF 1’000 nicht einmal den Höchsteinsatz, den die Spielregeln hergeben. Wer also mit grossen Stücken arbeitet und eine tiefe Limite hinterlegt, stellt sich sein Konto selbst schmal ein. Das ist selten ein Fehler. Es ist nur eine Entscheidung, die man treffen sollte, wenn der Kopf klar ist und nicht in der 87. Minute eines Fünfsatzmatches.

Und dann sind da die Zahlen, die das System beschämen. Die Gespa stellte 2025 bei Testkäufen an Verkaufsstellen fest, dass in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft wurde. Der Satz gehört ausgeschrieben, weil er die Grenze des Automatismus markiert: eine Regel auf dem Papier und ein Tresen in einem Dorfladen sind zwei verschiedene Orte. Wer sein Kind schickt, soll nicht damit rechnen, dass die Kontrolle greift.

Quoten lesen: Siegwette, Satzwette, Handicap und die Marge

Wer eine Tennisquote sieht, sieht selten nur eine Meinung über den Ausgang. Bei Spielsieger-Wetten stehen zwei Zahlen gegeneinander, bei Satzwetten ebenfalls, bei Handicap-Wetten bekommt der Aussenseiter einen Vorsprung eingeräumt, bis beide Seiten gleich teuer sind, und Über/Unter-Wetten lassen die Frage nach der Anzahl der Sätze oder Spiele offen, statt nach dem Sieger zu fragen. Jede Variante verteilt das Risiko anders. Die Siegwette fragt nach dem Resultat, das Handicap nach der Höhe dieses Resultats, und die Satzwette liegt dazwischen – enger als der bloss Sieg, weiter als ein Spielegewinn.

Der Grund für diese Spielarten ist ein mechanischer. Ein Favorit gegen einen Aussenseiter erzeugt bei der reinen Siegwette zwei ungleiche Zahlen. Nicht jeder will zu 1.15 auf einen Spieler setzen, dessen Ausfallrisiko in den Schultergelenken liegt, und niemand will zu 6.90 auf einen Mann setzen, der die letzten fünf Matches verloren hat. Die Anbieter erfinden deshalb Nachfragen: Handicaps, Satzmärkte, Über/Unter-Linien. Sie sind keine Kundenfreundlichkeit, sie sind Umsatzdehnung. Für einen Wettenden sind sie trotzdem nützlich, wenn er einen Grund hat, an die Höhe des Siegs zu glauben, aber nicht an den Sieg des Aussenseiters.

Was von jeder Quote beim Anbieter bleibt

Bei jeder Quote ist eine Marge eingerechnet, und diese Marge folgt einer simplen Rechnung: Man nimmt für jeden möglichen Ausgang eines Marktes den Kehrwert der Quote, summiert diese Kehrwerte und erhält den Quotenschlüssel – den Auszahlungsanteil. Der Rest ist die Marge. Ein passendes Beispiel für die Grössenordnung liefert ein illustrativer Zweiwegemarkt zu 1.90 und 1.90: Ein Zweiwegemarkt mit je 1.90 auf beide Seiten ergibt einen Auszahlungsanteil von etwa 92,5 %, die Marge liegt entsprechend bei rund 7,5 %. Das ist der Anteil des Einsatzes, den man über viele Wetten hinweg verliert, wenn beide Seiten gleich wahrscheinlich sind.

Die Marge ist kein Skandal, sie ist ein Preis. Aber sie ist der einzige Preis auf dieser Seite, der mit jeder einzelnen Wette bezahlt wird, ob gewonnen oder verloren – und deshalb die Zahl, die eine Quotenzeile am stärksten bewegt. Neun Cent pro Franken bei einem 50:50-Markt ist die stille Gebühr des ganzen Geschäfts.

Bei Sporttip ist der Auszahlungsanteil grösser als bei den meisten Offshore-Produkten. Vor allem fällt auf, dass es in der Schweiz keine Quotensteuer gibt, die auf den Einsatz aufgeschlagen wird. Was auf dem Wettschein steht, ist das, was man einzahlt.

Die Wahl, die sich hier auftut, ist die des Zuschnitts. Wer zwei Zahlen in einem Fenster kleben sieht, muss entscheiden, ob er den Widerrufsvorbehalt in den Livebedingungen fürchtet. Sporttip wertet Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wurden, mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Das ist keine Besonderheit, das ist Industriestandard. Der Unterschied ist, dass ein Schweizer Veranstalter dieser Netzbetreibern nicht ausgeliefert ist.

Ein Zehnerschein und ein 200-Franken-Schein sind nicht dieselbe Entscheidung

Eine Quote hat einen Rechenweg, und wer ihn nicht kennt, verwechselt Quote mit Gewinnchance. Der Gewinnbetrag bei Sporttip ergibt sich aus Einsatz mal Quote; bei Kombinationen mal Gesamtquote. Die Zahl wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Wer also rechnet, soll die Zahl nicht auf den Rappen im Kopf nachbauen.

Für ein kleines Budget wichtig ist die glatte Zahl: Eine Einzelwette über CHF 10 zu Quote 1.90 bringt CHF 19.00 zurück; eine Kombination aus vier solchen Wetten führt zu einer Gesamtquote von 13.03, ohne Steuern, vor allem anderen. Bei zwei Matchpunkten im letzten Satz sieht das grosszügig aus. Bei einer Fünfsatz-Partie im dritten Turnier einer Serie bleibt von einem Einzelsatz weniger übrig, als auf dem Bein steht.

Vielleicht kein Zufall: Eine Kombiwette im Tennis ist keine Viererwette mit Zufallscharakter. Es ist ein Fünfsatzmatch plus drei weitere Fünfsatzmatches. Die Verlängerung des Erwartungswerts trägt nichts.

Die Sporttip-Boosts und ihr Kleingedrucktes

Sporttip kennt zwei Erhöhungen, und beide gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Der Quotenboost erhöht die Quote, der Profitboost den möglichen Nettogewinn um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro wettende Person nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost – wer früh aussteigt, verliert die Erhöhung, nicht nur die Wette.

Der Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Die Bonusstufen staffeln sich: 5 % auf den Nettogewinn bei vier solchen Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Einsatz und Gewinnerhöhung sind in jedem Fall limitiert.

Diese Staffelung ist die eigentliche Auskunft über das Instrument. Ein Prozentzuwachs auf einen Nettogewinn verdoppelt nicht den Erwartungswert der Wette. Er verdoppelt ein Nettogewinn-Feld, das die vierte richtige Voraussage erst herstellen muss. Wer bei jeder dieser Voraussagen eine etwas bessere als Zufallschance von vielleicht 55 % hat, und das ist viel, liegt die Trefferchance der ganzen Kette unter 10 %. Der Ausdruck «100 % Bonus» beschreibt dann ein Feld, nicht eine Wette.

Wichtig für die Bequemlichkeit: Bei Swisslos kombinieren sich voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion. Nimmt der Veranstalter irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann er die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Ein Wettschein kann also stillschweigend ungenau sein und danach eine Erstattung produzieren.

Der Spielplan der Herrentour: von der Sommerpause bis zu den Finals

Die ATP Tour beginnt um den Jahreswechsel und endet Mitte November; seit 2012 dauert die Winterpause sieben statt fünf Wochen. Die Tour endet nicht im Sand – sie läuft im Lärm. Sie ist die höchste Turnierserie im professionellen Herrentennis, organisiert vom Spielerverband ATP, oberhalb der ATP Challenger Tour und der ITF Future Tour. Organisatorisch sind das drei Stockwerke, und jedes Stockwerk produziert andere Quoten. Ein ATP-250-Turnier in der ersten Runde ist ein anderes Produkt als ein Halbfinale in Indian Wells.

Die Turnierkategorien sind es, die bestimmen, wann überhaupt etwas läuft und wann nur kleine Turniere mit dünnen Feldern. Die ATP Tour 2025 umfasste 9 ATP-Masters-1000-Turniere, 16 ATP-500-Turniere und 30 ATP-250-Turniere. Dallas, Doha und München stiegen zu ATP-500-Turnieren auf. Zur Einordnung: Die ATP Tour 2024 umfasste 9 ATP-Masters-1000-Turniere, 13 ATP-500-Turniere und 38 ATP-250-Turniere. Innerhalb eines Jahres ist die mittlere Kategorie gewachsen und die kleinste geschrumpft – die Verdichtung geht zu Lasten der untersten Stufe, in der die unbekannten Namen spielen.

Im Kalender erscheint dieses unterste Stockwerk auch als Region. Wer den Spielplan nach Fernsehturnieren verfolgt, sieht etwa die Hälfte des Angebots. Die kleinen Wochen füllen das Jahr auf.

Der Kalender hat einen klaren Wert für einen Wetter: Er entscheidet, ob ein Preis wegen fehlender Qualität breit ist oder wegen Unwissenheit des Veranstalters. Man kann sich das als Hygiene angewöhnen. Vor dem dritten Turnier einer Serie drei Sätze in Referenz zu nehmen, ist keine Prognose, es ist Statistik.

Turniere, die nicht zur ATP Tour gehören

Die vier Grand-Slam-Turniere werden vom Weltverband ITF veranstaltet und gehören nicht zur ATP Tour. Der Unterschied ist nicht nur organisatorisch. Die Slams tragen ein grösseres Publikum, längere Matches und, aus Sicht eines Wettenden, die liquidesten Märkte im Sport – auch bei Schweizer Anbietern. Wer die Australian Open, Roland Garros, Wimbledon und die US Open verfolgt, sieht Tennis aus einem anderen Regal als ein 250er-Turnier in der Halle.

Den Abschluss bilden die ATP Finals, jeweils im November, für die acht besten Spieler der Saison. Wer nicht zu diesen acht gehört, ist Ende November auf anderen Plätzen beschäftigt. Die Finals sind auch deshalb ein anderes Wettprodukt: ein Acht-Mann-Feld, das die Rundenturnier- und K.-o.-Logik noch einmal verändert.

Die Swiss Indoors in Basel fehlen in dieser Aufzählung nicht aus Versehen. Sie gehören zur 500er-Kategorie und sind in der ATP-Statistik einer der grössten Fixpunkte des Schweizer Tennisjahres. Von einem Basler Publikum ist in der ATP-Tabelle nichts zu lesen zu einem Eintrag «Basler Turnier». Der Grund ist ein formaler: Die Tabelle erfasst Kategorien, nicht Orte.

Vergleich: Wer Wetten auf Herrentennis anbietet und wer sie hier anbieten darf

Der Massstab dieses Vergleichs ist nicht die Grösse der Marketingabteilung, sondern eine Bewilligung. Wenn nicht klar ist, ob das Produkt in der Schweiz überhaupt erlaubt ist, braucht man es gar nicht erst kaufen.

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter bzw. gemeldete Bewilligung
Swisslos Sporttip Ja – Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz Swisslos Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel; Aufsicht durch die Gespa
Loterie Romande Jouez Sport Ja – Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande); Aufsicht durch die Gespa
Rabona Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
Jackbit Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
Sportuna Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
Fezbet Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
Boomerang Bet Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
PowBet Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
HornetBet Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung
BetFury Nein – ohne Schweizer Bewilligung Nach eigenem Auftritt keine in der Schweiz gültige Bewilligung; eine ausländische Bewilligung entfaltet hier keine Wirkung

Die auffälligste Zahl in dieser Übersicht ist die, die fehlt: Es gibt keine dritte Zeile «Ja». Das ist keine Recherchelücke, sondern der Kern der Schweizer Ordnung. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt, und diese zwei bedienen getrennte Gebiete. Swisslos ist für die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH tätig, dazu im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein – zusammen das Swisslos-Vertragsgebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende.

Für einen Wettenden heisst das: Der Wohnort entscheidet, welches Konto sich überhaupt öffnen lässt. Das ist ein schmaler Gang und der einzige, der in der Schweiz geradeaus führt. Wer grenznah wohnt, kann in die Nachbarschaft schauen, aber nicht beide Systeme innerhalb der Schweiz wählen.

Alle acht übrigen Namen in der Tabelle teilen dieselben drei Merkmale. Sie haben keine Schweizer Bewilligung, sie sind nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, und es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz. Ihre Domains können ausserdem auf der Gespa-Sperrliste landen, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS-Sperre durchsetzen. Ein gesperrter Name ist damit für einen Teil der Haushalte gar nicht erreichbar, und er verschwindet innerhalb von Stunden wieder unter neuer Domain. Der ausländische Markt ist nicht nur nicht erlaubt, er ist technisch flüchtig – und diese Fluchtbewegung ist kein Erfahrungsvorteil, sondern eine Unwucht.

Der Gespa-Katalog und was er im Tennis weglässt

Die erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten stehen auf einer behördlichen Liste, der Gespa-Liste (Fassung 10.09.2026). Erlaubt sind nur Sportwetten; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind ausgeschlossen. Qualifikationsrunden stehen nur darauf, wenn sie ausdrücklich gelistet sind, Frauenwettbewerbe ebenso, Rankingwetten nur, wenn das Ranking über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder aufs Podest entscheidet, und Wetten auf Trainingsläufe gar nicht.

Für einen Tenniswetter bedeuten diese Zeilen etwas sehr Konkretes. Qualifikationsrunden sind im Tennis ein grosser Teil des Programms am Sonntag und Montag vor einem Turnier, und sie tragen oft genau die Partien, bei denen ein Aussenseiter gute Zahlen hat. Was nicht auf der Liste steht, ist nicht bestellbar – nicht zu einem schlechten Preis, sondern überhaupt nicht. Die Liste enthält ausserdem keine Ecken- oder Kartenmärkte und keinen Esport-Abschnitt. Beides klingt nach einer Randnotiz, ist aber für jeden relevant, der von Fussballseiten kommt, auf denen genau diese Märkte die häufigsten sind. Wetten auf Sportereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind untersagt.

Worum es bei online ATP wetten überhaupt geht: Bonus, Basics, Einordnung

Die Suchanfrage nach einem ATP-Wettbonus führt seit Jahren an derselben Stelle ins Leere. In der Schweiz gibt es keine Anbieterkette mit hundert Willkommenspaketen, weil es keine Anbieterkette gibt. Was an Gratisspielguthaben möglich ist, braucht ausdrücklich eine vorgängige Zustimmung der Gespa. Im Jahr 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Das ist die Landschaft: keine Bannerwand, sondern eine Handvoll Genehmigungen.

Wer aus einem ausländischen Markt kommt, hat ein anderes Bild im Kopf. Dort wird die Eröffnung eines Kontos mit einem Bonus bezahlt, und das ist der eigentliche Erwerbspreis einer Kundin. In der Schweiz existiert dieses Instrument in dieser Form nicht. Das ist keine schlechtere Lösung. Es ist der Grund, weshalb die hier zugelassenen Produkte überhaupt in der Lage sind, den Hauptgewinn an die Sportförderung abzugeben statt an die Neukundengewinnung. Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten stammten davon CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Vorjahr.

Diese Zahlen sind die ehrlichste Beschreibung des Schweizer Modells. Das Geld bleibt im System und in der Region. Es ist auch kein Argument, dass das Spielen schöner macht – die Marge bleibt die Marge.

Sporttip selbst läuft bei der Swisslos Interkantonalen Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Der Name des Produkts ist also nicht die Marke eines Buchmachers, sondern die Abteilung eines Lotterieunternehmens. Das erklärt einiges, was in der Bedienung eigenwillig wirkt.

Was ein Wettenden beim Einrichten erwartet

Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000, für eine Systemwette bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen – nicht gekappt, sondern abgelehnt. Wer einen höheren Einsatz plant, sollte den Wettschein nicht darauf anlegen, dass die Absage am Ende kommt.

Zur regulären Spielzeit eines Ereignisses zählt die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Im Tennis ist die Parallele etwas sperriger, weil es keine Nachspielzeit gibt – die Regel ist auf Sportarten mit regelmässiger Grunddauer zugeschnitten.

Livewetten gelten unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Das ist eine faire Regel, denn sie nimmt dem Wettenden die Frage ab, ob eine Partie überhaupt im Stream läuft. Der Nachteil derselben Regel: Wer ein Spiel im Fernsehen verfolgt und die Wette einen Moment zu spät abschickt, hat den Ausgang schon gesehen, und der Veranstalter darf die Wette mit Quote 1.00 werten. Bei einer Livewette im Fünfsatzmatch ist «zu spät» manchmal eine Sekunde.

Eine Kombiwette ist kein Bündel von Einzelwetten

Der Gewinn einer Kombination ergibt sich aus Einsatz mal Gesamtquote, und die Gesamtquote ist das Produkt der Einzelquoten. Das klingt harmlos und ist die stärkste Hebelwirkung im Produkt. Vier Voraussagen mit je einer Quote von 1.50 ergeben nicht die Summe der Gewinne, sondern eine Gesamtquote von etwa 5.06. Bei einem Einsatz von CHF 20 sind das rund CHF 101.30 zurück – viel Geld für vier richtige Voraussagen, von denen jede einzeln nur wenig einbringt.

Die Kehrseite steht in derselben Zahl. Sobald eine der vier daneben geht, ist der ganze Schein weg. Eine Einzelwette mit zwei Fehlern aus vier verliert die Hälfte des Einsatzes. Die Kombination verliert alles. Der Kombiboost ändert an dieser Mechanik nichts, er erhöht nur den Nettogewinn der erfolgreichen Kette.

Die Rechtslage: was die Bewilligung erlaubt und was daneben liegt

Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Beaufsichtigt wird das von der Gespa in Bern, nicht von der ESBK, die nur die Casinos prüft. Eine Bewilligung verlangt zwei Akte – die Veranstalterbewilligung und die Spielbewilligung je Spiel – und sie gilt nur in der Schweiz. Das ist die entscheidende Zeile: Schweizer Recht endet an der Landesgrenze, und ein ausländischer Anbieter mit einer Bewilligung aus Curaçao, Malta, Deutschland oder irgendwo sonst kann damit in der Schweiz nichts ausrichten.

Eine Holzbank an einem Seeufer mit Blick auf eine Bergkette im Morgendunst, das Wasser ist spiegelglatt.
Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz.

Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, begeht eine Straftat – bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren. Die Spielerin wird nicht bestraft. Aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt weder Schutz noch Fairplay-Kontrolle. Das ist der nüchterne Kern der Sache: Für den Wettenden ist der Besuch eines ausländischen Anbieters nicht strafbar, sondern unversichert.

Die Sperrliste ist das Instrument, mit dem die Aufsicht die Erreichbarkeit steuert. Die Gespa veröffentlicht eine Liste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS sperren. Die erste Liste datiert auf den 3. September 2019, Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt. Das ist die bekannte Mechanik des Domain-Hopping, und sie erklärt, weshalb ein Name in dieser Liste stehen und trotzdem erreichbar sein kann. Wer heute ein Konto bei einem der acht Namen öffnet, erfährt erst später, ob die Adresse morgen noch antwortet.

Konten, Zahlungen, Identität

Für ein Online-Konto braucht es Wohnsitz in der Schweiz und in der Praxis Wohnsitz im jeweiligen Tätigkeitsgebiet des Veranstalters. Ein Konto pro Person, mit verifizierter Identität – das ist die Grundbedingung, und sie ist nicht verhandelbar. Winnings und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt. Anonyme Auszahlungen oder Krypto-Auszahlungen existieren im bewilligten Schweizer Sportwettgeschäft nicht. Eine Kreditgewährung an Spielende ist ausgeschlossen.

Wer von einem ausländischen Anbieter kommt und Kryptowährungen gewohnt ist, merkt hier einen Unterschied, der mehr ist als Bürokratie. Ein Konto bei einem Schweizer Veranstalter ist ein Kontobeweis. Dafür weiss man, woher das Geld kommt, das man ausgezahlt bekommt.

Ein verwandter Punkt gehört hierher, weil er in Gesprächen regelmässig falsch wiedergegeben wird: Es gibt in der Schweiz kein Instrument, mit dem Banken oder Kartensysteme Zahlungen an nicht bewilligte Wettanbieter blockieren. Die Sperre läuft über die DNS-Liste, nicht über die Bank. Wer sein Geld an einen ausländischen Anbieter überweist, wird von seiner Bank nicht daran gehindert.

Wer die Verluste trägt

Verlustlimiten und Spielsperre sind nicht das Werk eines einzelnen Anbieters, sondern Bedingungen an die Bewilligung. Die Anforderung ist, dass der Veranstalter einen oder mehrere Maximalwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangt. Ein Absenken wirkt von Gesetzes wegen sofort, eine Erhöhung nach 24 Stunden. Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Ein gesetzlich fixer Einzahlungsdeckel existiert in der Schweiz nicht.

Die Spielsperre ist in den Artikeln 80 bis 82 BGS geregelt: die Sperre überschuldeter oder suchtgefährdeter Personen und die Selbstsperre, eingetragen in einem gemeinsamen Register gesperrter Personen. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden, und daran ist eine Fachstelle beteiligt. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Gesperrte oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Dieser letzte Satz ist der härteste im ganzen Abschnitt. Wer gesperrt ist und trotzdem spielt – über ein Konto, das er nicht hätte öffnen dürfen, oder über eine Adresse, die sich nicht an die Sperre hält – hat keinen Anspruch auf das Geld, das er eingezahlt hat. Der Schutz kommt nicht nachgeliefert.

Der Steuerfreibetrag und das «je nach Kanton»

Gewinne aus Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Der Bundesbetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 bei CHF 1’070’400. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung zurückgeholt werden kann.

Der Freibetrag des Bundes ist nicht der einzige. Der kantonale Freibetrag weicht ab, weshalb die korrekte Antwort «je nach Kanton» lautet und nicht eine einzelne Kantonszahl. Für einen typischen Wettenden ist das alles sehr weit weg. Wer in einem gewöhnlichen Jahr einige hundert Franken Nettogewinn aus Sportwetten zieht, bleibt unter jedem dieser Werte und zahlt weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer auf den Gewinn.

Bei ausländischen Anbietern gilt eine andere Logik. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer. Die kantonale Steuerpraxis des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen jedoch als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Wer sich darauf verlässt, dass ein Gewinn von einigen hundert Franken im Ausland steuerfrei bleibt, kann in einem Kanton mit dieser Praxis eine unangenehme Korrespondenz bekommen. Für konkrete Fälle gehört die Frage zu einem Steuerberater oder zur kantonalen Steuerverwaltung.

Und eine Klarstellung, weil sie häufig falsch auftaucht: Eine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht.

Werbung, Gratisguthaben und die Grenze zur Aufforderung

Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, nicht an Minderjährige und nicht an gesperrte Personen gerichtet werden. Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Geldspiel ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet. Das ist der Grund, weshalb diese Seite die acht ausländischen Namen beschreibt und bewertet, aber zu keinem davon hinführt.

Gratisspiele und Gratisguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa. Ein Bonusbetrag und seine Bedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters. Eine Sperrstunde für Werbung zu bestimmten Tageszeiten existiert nicht.

Die Veranstalter im Vergleich: zwei mit Bewilligung, acht ohne

Die Reihenfolge dieser Bewertung ist die des Vergleichs oben. Jeder Eintrag beantwortet dieselbe Frage zuerst – darf dieser Anbieter in der Schweiz Sportwetten anbieten – und danach, was das Produkt für einen Tennisspieler hergibt. Bei den acht Adressen ohne Bewilligung sind die Antworten auf die zweite Frage aus einem anderen Grund dünn: Über Merkmale ihres Angebots wird hier nichts behauptet, was nicht belegt ist. Bewertet wird, was feststeht.

Swisslos Sporttip: der einzige Anbieter mit Schweizer Limiten und Sperrregister

Swisslos ist eine von zwei Veranstaltern, die die Kantone zulassen, und der Name des Sportwettprodukts heisst Sporttip. Die Bewilligung ist eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz, beaufsichtigt durch die Gespa. Ein Online-Konto ist Personen mit Wohnsitz im Vertragsgebiet vorbehalten – den deutschsprachigen Kantonen, dem Tessin und dem Fürstentum Liechtenstein.

Was den Anbieter von jedem ausländischen unterscheidet, liegt nicht in der Quotenzeile. Es liegt in der Kette aus Registrierung mit Ausweisprüfung, Limiten mit 72-Stunden-Sperre für Erhöhungen, einer Spielsperre für 1 bis 180 Tage und einem schweizweiten Sperrregister, das auch die Casinos erfasst. Diese Kette ist einmalig in diesem Vergleich, weil sie nur hier existiert.

Beim Cash-Out ist Sporttip zurückhaltend: Der Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab, kann von Swisslos jederzeit geändert werden, und Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Zusätzlich gibt es ihn nur bei Online-Wetten, nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung, für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live. Ein ausgeführter Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen.

Wer nach einer Funktion zum frühen Aussteigen sucht, sollte diese Bedingungen lesen, bevor er sie einplant. Der Ausstieg ist nicht garantiert, und der Preis dafür ist eingebaut.

Auf der Habenseite stehen Zahlen, die über den Sport hinausgehen: ein Reingewinn von CHF 562 Mio., davon CHF 109 Mio. aus Sportwetten, verteilt an kantonale Fonds und an die Stiftung Sportförderung Schweiz. Das ist die einzige Rendite in diesem Vergleich, die nicht in einem Marketingbudget landet.

Der eigentliche Wert liegt deshalb nicht im Bonus, den es hier kaum gibt, sondern in der Verbindlichkeit: Die Bewilligung, die Limiten und die Spielsperre gelten, ob man sie mag oder nicht. Wer einen Platz sucht, an dem der Rückweg offen und der Ausgang geregelt ist, ist hier richtig. Wer die lauteste Quotenschlacht sucht, wird hier nicht fündig.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Rechtskleid für die Westschweiz

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie hat ihren Sitz an der Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne, betreibt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und beschäftigt 221 Mitarbeitende. Die Bewilligungslage ist dieselbe wie bei Swisslos: Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz, Aufsicht durch die Gespa.

Der massgebliche Unterschied für einen Wettenden ist geografisch, nicht qualitativ. Wer in Genf oder Lausanne wohnt, öffnet sein Konto hier; wer in Zürich oder Bern wohnt, kann es nicht. Die beiden Veranstalter stehen also nicht im Wettbewerb um dieselbe Kundin. Das ist der Kern dieser Konstruktion.

Das Filialnetz ist bei diesem Anbieter kein Marketingbegriff, sondern Infrastruktur. 2’350 Verkaufsstellen in sechs Kantonen bedeuten, dass eine Wette auch ohne Konto möglich ist. Wer lieber am Tresen spielt, weil ihm digitale Konten zu nah am nächsten Klick sind, findet hier den einzigen Weg dieser Art in diesem Vergleich.

Ob eine konkrete Partie im Angebot steht, hängt am selben behördlichen Katalog wie bei Swisslos. Wer auf ein bestimmtes Turnier setzen will, prüft es dort. Für einen Westschweizer Spieler, der ohnehin keine Wahl hat, ist das eine Randfrage.

Für einen Westschweizer ist diese Adresse die naheliegende, nicht die bessere von zwei. Die Auflage, die sie mitbringt – Limiten, Sperrregister, Identitätsprüfung –, ist dieselbe, die bei Swisslos gilt, und sie ist der eigentliche Grund, ein Konto hier statt irgendwo zu führen.

Rabona: ohne Schweizer Bewilligung, auf der Liste der gesperrten Domains möglich

Rabona hat keine Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Eine ausländische Bewilligung hat hier keine Wirkung: Das Gesetz ordnet an, dass eine Schweizer Bewilligung ausschliesslich in der Schweiz gilt. Damit fehlen drei Dinge, die man nicht nachkaufen kann. Der Anbieter ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz, und seine Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen, die Telekom-Anbieter per DNS durchsetzen.

Ob dieser Anbieter eine Bewilligung in einem anderen Land hält, ist für die Bewertung ohne Belang. Entscheidend ist die Schweiz.

Der Name taucht hier auf, weil Schweizer Spielende ihm begegnen. Wer ihn von einem Banner her kennt, sollte die Liste der gesperrten Domains kennen, die das Gerüst dieses Abschnitts ist.

Jackbit: ohne Schweizer Bewilligung

Jackbit hat keine Schweizer Bewilligung – nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen hier Sportwetten anbieten. Eine ausländische Bewilligung entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, keine Schweizer Rechtsdurchsetzung.

Für einen Tennisspieler ist die entscheidende Frage nicht, ob die Seite sich öffnet, sondern was passiert, wenn eine Auszahlung nicht kommt. Diese Frage führt bei diesem Namen ins Leere. Die Schweizer Rechtsordnung ist nicht zuständig.

Was bleibt, ist die Flüchtigkeit des Zugangs. Der Name kann auf die Sperrliste kommen, und wenn er dort steht, ersetzt er sich innerhalb von Stunden. Eine Adresse, die sich versteckt, während sie wirbt, ist keine Adresse für Geld.

Sportuna: ohne Schweizer Bewilligung

Sportuna hat keine Schweizer Bewilligung, weder als Veranstalter noch als Vermittler. Nur die beiden konzessionierten Veranstalter dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Ausländisches Recht gilt hier nicht.

Der springende Punkt ist nicht die Rechtslage allein, sondern ihre Folge. Wer über einen solchen Anbieter setzt, verliert den Anschluss an das schweizerische Sperrsystem, und kein Gericht in der Schweiz wird für ihn tätig.

Der Name fällt in Vergleichen regelmässig, weil er auf Werbeflächen erscheint, nicht weil er etwas kann, was die bewilligten Anbieter nicht können.

Fezbet: ohne Schweizer Bewilligung

Fezbet hat keine Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen Sportwetten in der Schweiz anbieten, und eine andere Bewilligung verliert hier ihre Kraft.

Bei diesem Namen fällt die Trennung noch klarer aus. Was auf einem anderen Markt eine gültige Konzession sein mag, ist in der Schweiz ein Papier ohne Adressat.

Der Anbieter gehört in dieselbe Schublade wie die übrigen sieben. Ein Merkmal teilen sie alle: Es gibt keinen Weg, auf dem ein Wettender hierzulande einen Anspruch durchsetzt.

Boomerang Bet: ohne Schweizer Bewilligung

Boomerang Bet hat keine Schweizer Bewilligung. Eine schweizerische Wirkung entfaltet nur, was die Schweiz bewilligt, und das sind zwei Veranstalter, nicht zehn.

Das ist keine Fussnote, sondern der Regelfall. Von den zehn Namen dieser Bewertung erfüllen acht die Grundbedingung nicht, die der Vergleich oben an erste Stelle setzt.

Ein Name, der nicht auf der Liste der erlaubten Veranstalter steht, verliert nicht wegen schlechter Quoten, sondern postalisch. Es gibt keinen Empfänger für eine Beschwerde.

PowBet: ohne Schweizer Bewilligung

PowBet hat keine Schweizer Bewilligung. Wie bei allen Anbietern ohne Konzession fehlen auch hier der Anschluss an das Sperrregister und der Schweizer Rechtsschutz.

Für einen Wettenden, der aus einem anderen Markt kommt, ist der Unterschied schwer zu sehen. Dass ein Anbieter gross, schnell und mit vielen Bannern unterwegs ist, sagt nichts über die Erlaubnis in diesem Land.

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob eine Seite funktioniert, sondern ob sie in einer Krise funktioniert.

HornetBet: ohne Schweizer Bewilligung

HornetBet hat keine Schweizer Bewilligung, und eine ausländische ist in der Schweiz ohne Wirkung. Nur die zwei konzessionierten Veranstalter dürfen hier Sportwetten anbieten.

Der Vergleich oben setzt die Bewilligung an erste Stelle, weil sie das Einzige ist, was sich später nicht reparieren lässt. Alles andere kann ein Anbieter nachbessern; ohne Konzession bleibt es beim Alten.

Wie stark ein solcher Anbieter nach Erscheinungsbild einzuschätzen ist, ändert daran nichts.

BetFury: ohne Schweizer Bewilligung

BetFury ist eine weitere Adresse ohne Schweizer Bewilligung. Ähnlich wie bei anderen nicht bewilligten Anbietern fehlen hier der Anschluss an das Sperrregister, der Schweizer Rechtsschutz und, im Streitfall, jeder Weg in dieser Rechtsordnung.

Der Name steht hier aus demselben Grund wie die sieben anderen: Schweizer Spielende kennen ihn, und diese Seite bewertet auch, was sie kennen.

Wer eine Wettschuld einklagen will, braucht einen Beklagten im Land. Diesen Satz sollte man vor der Einzahlung lesen.

Warum die Bewertung bei acht Namen kurz ausfällt

Die Kürze der letzten acht Einträge ist eine Aussage, kein Versehen. Über Merkmale ihres Angebots wird hier nichts behauptet, was sich nicht belegen lässt. Damit bleibt für eine Bewertung nur das, was alle acht teilen: keine Bewilligung, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, und die Möglichkeit, von der Sperrliste erfasst zu werden.

Das ist der Kern der Sache. Ein Vergleich schrumpft nicht, weil er streng ist, sondern weil die erste Frage die anderen überflüssig macht. Wer im Land bleiben will, hat zwei Konten zur Auswahl und muss sich für das entscheiden, das sein Wohnkanton vorsieht.

Wer sich trotzdem mit einem der acht beschäftigt, sollte die eigene Erwartung prüfen: Es gibt in der Schweiz kein Instrument, mit dem Banken oder Kartensysteme Zahlungen an einen nicht bewilligten Anbieter blockieren.

Häufige Fragen zu ATP-Wetten in der Schweiz

Auf welche ATP-Turniere kann in der Schweiz gewettet werden?

Nur auf Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, die die Gespa-Liste aufführt, in der Fassung vom 10.09.2026. Die ATP Tour von den 250er-Turnieren bis zu den Masters und den ATP Finals steht grundsätzlich zur Verfügung; Qualifikationsrunden und Frauenwettbewerbe nur, wenn sie ausdrücklich gelistet sind. Vor dem Setzen lohnt der Blick in den Katalog.

Wie entsteht die Quote bei einem Tennismatch, und welchen Einfluss hat der Belag?

Die Quote spiegelt die Einschätzung des Veranstalters und enthält immer dessen Marge; der Auszahlungsanteil eines Marktes ist der Kehrwert der Summe der Kehrwerte der Quoten. Der Belag wirkt auf diesen Anteil nicht, sondern auf die Bewertung: Sand verlängert die Ballwechsel, Rasen verkürzt sie, und ein Aufschläger verliert auf langsamen Plätzen an Vorteil.

Wie wird eine Wette behandelt, wenn ein Ereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt wird?

Die Regeln unterscheiden die reguläre Spielzeit von Verlängerungen und Penaltyschiessen. Ob eine verschobene Partie zu einem bestimmten Zeitpunkt behandelt wird, steht in den Teilnahmebedingungen des jeweiligen Veranstalters. Dort steht auch, wann ein Ausfall zur Rückerstattung führt und wann die Wette stehen bleibt.

Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote?

Der Gewinnbetrag ergibt sich bei Sporttip aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal der Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten. Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Eine Einzelwette über CHF 10 zu Quote 1.90 bringt daher CHF 19.00 zurück.

Welche Verlustlimiten und welche Spielsperre gelten bei den beiden Schweizer Veranstaltern?

Vor der ersten Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen; die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Senkungen wirken sofort, Erhöhungen nach 72 Stunden. Bei Swisslos lässt sich der Zugang für 1 bis 180 Tage selbst sperren.

Sind Gewinne steuerfrei, und was bedeutet «je nach Kanton» beim Steuerfreibetrag?

Gewinne aus Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Der Bundesbetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 bei CHF 1’070’400. Kantone weichen davon ab, deshalb «je nach Kanton». Oberhalb der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein.

Inhalt erstellt vom Team «dreiwegwetten.com»